KAFFEE trinken verringert Risiko auf Demenz | Die morgendliche Tasse Kaffee bewirkt möglicherweise mehr, als nur Ihre Energie zu steigern. Eine große Langzeitstudie ergab, dass Menschen, die täglich zwei bis drei Tassen koffeinhaltigen Kaffee tranken, ein geringeres Risiko hatten, an Demenz zu erkranken, verglichen mit Personen, die selten Koffein konsumierten. Ähnliche Vorteile wurden bei ein bis zwei Tassen koffeinhaltigem Tee pro Tag beobachtet. Interessanterweise zeigte entkoffeinierter Kaffee keinen vergleichbaren Zusammenhang, was darauf hindeutet, dass Koffein selbst eine wichtige Rolle spielen könnte. Forscher gehen davon aus, dass Koffein die Gesundheit des Gehirns unterstützen kann, indem es Entzündungen reduziert und die Gefäßfunktion fördert. Obwohl diese Studie einen Zusammenhang und keine direkte Ursache-Wirkungs-Beziehung nachweist, trägt sie zu der wachsenden Evidenz bei, dass ein moderater Koffeinkonsum Teil eines gehirngesunden Lebensstils sein könnte. (20.02.26 | Rick de Vries)
ARTHROSE verstehen – und selbst aktiv beeinflussen | Was moderne Studien zu Ernährung und Lebensstil zeigen. Arthrose ist mehr als reiner Gelenkverschleiß. Besonders bei Menschen mit Übergewicht, erhöhtem Blutzucker, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen spielen Entzündungen im gesamten Körper eine zentrale Rolle. Aktuelle Studien aus den Niederlanden zeigen (Dr. Carlijn A. Wagenaar et all, UMC Amsterdam) : Ein gezieltes Lebensstilprogramm kann Schmerzen lindern, die Beweglichkeit verbessern und gleichzeitig die Stoffwechselgesundheit positiv beeinflussen.
Das Konzept: „Plants for Joints“ ist ein wissenschaftlich untersuchtes, 16-wöchiges Lebensstilprogramm. Es ergänzt die medizinische Standardtherapie und setzt auf drei Säulen:
Pflanzenbetonte, vollwertige Ernährung. Reich an Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten.
Regelmäßige Bewegung Ausdauer- und sanftes Krafttraining angepasst an die individuelle Belastbarkeit
Stress- und Schlafmanagement Entspannungsübungen und Förderung eines gesunden Schlafs.
Positive Effekte auf Gewicht und Stoffwechsel
. deutlicher Gewichts- und Fettmassenreduktion
. Verbesserung von Blutzucker- und Cholesterinwerten
. Abnahme von Entzündungsmarkern.
Nachhaltige Wirkung: Auch ein Jahr nach Programmende waren viele Verbesserungen weiterhin messbar – besonders bei Personen, die den Lebensstil langfristig beibehielten. Wichtig: Muskelmasse, Kraft und Knochendichte blieben erhalten.
Unser Ansatz : Wir begleiten Sie evidenzbasiert und individuell bei der Umsetzung eines gelenk- und stoffwechselgesunden Lebensstils. Sprechen Sie uns gerne an.
(04.02.26 | Rick de Vries)
KNIE- und HÜFTARTHROSE | Die Hochschule für Gesundheit in Bochum sucht für eine Studie Patientinnen und Patienten, die an Knie- und/oder Hüftarthrose leiden. Im Rahmen des Pilotprojekts SmArt-E (Smartphone-assistiertes Trainings- und Edukationsprogramm für Menschen mit Hüft- und Kniearthrose) sollen diese mithilfe einer App ein zwölfmonatiges Programm absolvieren. Der IFK, die Charité Berlin und die Techniker Krankenkasse sind unter anderen ebenfalls Partner des Innovationsprojektes SmArt-E.
Ziel der Studie ist es, die Wirksamkeit von SmArt-E für Personen mit Knie- und/oder Hüftarthrose im Vergleich zur derzeitigen Regelversorgung zu untersuchen. Die Teilnehmenden werden per Zufall der Gruppe mit SmArt-E-Intervention oder der reinen Regelversorgung zugeteilt. Innerhalb der zwölfmonatigen Studiendauer werden drei Messtermine angesetzt, bei denen jeweils Kraft und Gleichgewicht getestet werden. Außerdem werden über einen Fragebogen weitere Informationen zur Person und zum aktuellen Gesundheitszustand erfasst. Teilnehmen können Personen mit Kniearthrose (ab 38 Jahren) und/oder mit Hüftarthrose (ab 50 Jahren), die bei der Techniker Krankenkasse versichert sind. Anmeldung und weitere Informationen zur Studienteilnahme erhalten interessierte Personen bei der Hochschule für Gesundheit Bochum, Franziska Weber und Dr. Carsten Müller. Telefon: 0234 77727-692. E-Mail: smart-e@hs-gesundheit.de. (04.12.2022 | Rick de Vries)
CORONA im Herbst | Physiotherapiepraxen in Nordrhein-Westfalen (NRW) dürfen auch ab dem 2. November im derzeitigen Rahmen Patienten behandeln. Das umfasst unter Beachtung der gelten Abstands- und Hygienevorschriften auch Präventionskurse und Gruppenbehandlungen. Das geht aus der neuen „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2“ hervor, die das Land NRW jetzt veröffentlichte. Darin sind Maßnahmen formuliert, die die Ausbreitung der Corona-Pandemie einschränken sollen……
(03.11.2020 | Rick de Vries)
TELETHERAPIE | Während der Corona-Krise können Physiotherapeuten in einigen Fällen auch Teletherapie anbieten. Damit ist jedoch ausschließlich eine Videobehandlung gemeint, keine telefonische Beratung. Das hat der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherer (GKV-SV) nun nochmals klargestellt.
Videobehandlungen sind in der Physiotherapie für die folgenden Positionen möglich: Krankengymnastik (auch KG-Atemtherapie) und Krankengymnastik-Mukoviscidose.
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat sich den Empfehlungen des GKV-SV angeschlossen. Und auch bei Privatpatienten sind Videobehandlungen möglich………………
(08.04.2020 | Rick de Vries)
CORONA | Für immer mehr Regionen in Deutschland gelten aufgrund der Corona-Infektionswelle Allgemeinverfügungen, die Teile des öffentlichen Lebens einschränken. Wichtig: Stand jetzt müssen aufgrund der Allgemeinverfügungen keine Physiotherapiepraxen geschlossen werden.
Die Allgemeinverfügungen beinhalten derzeit primär Regelungen für Bildungseinrichtungen und Freizeitaktivitäten im weiteren Sinne. Physiotherapiepraxen fallen nicht darunter. Die Behandlung von Patienten, die mit einer gültigen Verordnung in die Physiotherapiepraxis kommen, ist weiterhin uneingeschränkt möglich. Wir haben genug Kapazitäten frei……(20.03.2020 | Rick de Vries)